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Der Verein Steinbruch Mägenwil

1998 kauft die Ortsbürgergemeinde Mägenwil von der Firma Fischer AG das 4,37 Hektar grosse Steinbruchareal. Damit arrondiert sie ihren Waldbesitz und schafft die Voraussetzungen zur Anlage eines Naturschutzgebietes. Ab April 1999 roden Mitglieder der durch die Ortsbürger gegründeten IG unermüdlich das Gelände, welches seit der Stillegung in den 1980er Jahren stark verwildert ist. Am 22. Juni 2001 wird die IG in den «Verein Steinbruch Mägenwil» umgewandelt. Zweck des Vereins sind Erhaltung von Gebäuden, Rollbahn, Maschinen und Werkzeugen für die Nachwelt sowie das Freihalten der Felswände und Abbau-Stellen. 65 Gründungsmitglieder signalisieren deutlich, wie wichtig ihnen der Steinbruch «Eckwil» ist. Inzwischen ist der Verein auf 160 Mitglieder angewachsen.

… und seine Aktivitäten

Aktive Vereinsmitglieder haben in den vergangenen Jahren mehr als 3000 Fronarbeitsstunden geleistet und den Steinbruch in ein kleines Paradies verwandet. Hier kann man die Seele baumeln lassen, beim Grillen den Gaumenfreuden frönen, Kontakte pflegen, besichtigen und staunen: Kran, Kompressor und Rollbahn sind revidiert und erstrahlen in neuem Glanz, und die Werkzeuge und Steine von Bernhard Borner, dem letzten Vorarbeiter im Steinbruch, sind Zeugen einer geschichtsträchtigen Vergangenheit. Wer Freude am Handwerk hat, kann sein Geschick am Klopfplatz erproben und Versteinerungen, Muscheln oder gar Fischzähne aus dem Millionen Jahre alten Muschelsandstein klopfen. Apropos klopfen: An einem neuntägigen Symposium im Jahr 2005 haben sich zehn Steinbildauer und Steinmetze aus der ganzen Schweiz mit ihren Kunstwerken in den Felsen des Steinbuchs verewigt. Auch die Besichtigung dieser Werke ist eine Entdeckungsreise in den Steinbruch wert – die Arbeiten fügen sich wunderbar in die idyllische Landschaft ein und harmonieren mit der berauschenden Wildheit der Natur dieses historischen Kulturobjekts.


Organisation

Mitglieder